Man sagt, dass Kinder durch einen Hund mehr Verantwortungsgefühl entwickeln und sich besser in Gemeinschaften einfügen können und das Tier kann auch das emotionale und geistige Wachstum des Kindes fördern. Schon im Vorschulalter könnte ein Hund das Selbstwertgefühl bei Kindern stärken. Es zeigt sich, dass Familien mit Hund mehr gemeinsam unternehmen und damit mehr Familienglück entsteht. Fragt man ein Kind, wer sein bester Freund ist, so wird es mit grosser Wahrscheinlichkeit seinen Hund nennen, denn von diesem wird es bedingungslos akzeptiert.
Dennoch: Allen Eltern sollte klar sein, dass die ständigen Spaziergänge, das Füttern und vor allem die regelmässige Hundepflege ein Kind überfordern kann. Deshalb sollten Eltern wissen, dass sie für das Tier die Verantwortung tragen.
Wichtig ist auch die Auswahl der richtigen Hunderasse, denn nicht alle Hunde sind geduldig und kinderfreundlich, hier sollte man in jedem Fall fachkundigen Rat einholen. Auch nicht jeder Züchter wird neutral genug sein, da viele ihre eigenen Hunde verkaufen wollen. Als besonders kinderfreundlich gelten der Neufundländer, aber auch Basset und Bernhardiner, sie haben den Ruf intelligent und gutmütig zu sein. Jedoch sollte man natürlich seine eigenen Wohnverhältinisse bedenken, denn große Hunde brauchen viel Auslauf und möglichst einen Garten, wo sie nach Lust und Laune herumtollen können.
Und: Eltern sollten ihre Kinder nie unbeaufsichtigt mit dem Hund allein lassen !

Hündin oder Rüde ?
Ein Rüde hebt bei Spaziergängen öfter das Bein und verspürt das ganze Jahr Liebeslust, wenn eine Hündin in der Nachbarschaft läufig ist. Hündinnen sind in der Regel zweimal im Jahr läufig und ändern dann ihr Verhalten, außerdem können sie natürlich danach auch Nachwuchs bekommen. Entscheiden Sie selbst.
