

Pinkeln in der guten Stube
Viele Hundebesitzer kommen mit der Hundeerziehung schlecht zurecht, der Hund wird einfach nicht stubenrein und somit landen oft die Tiere im Tierheim. Junge Hunde sind zwischen der 6. und 17. Lebenswoche sehr aufnahmefähig, jetzt sollte mit der guten Erziehung der kleinen Vierbeiner begonnen werden. Sie sollten gutes Benehmen belohnen und nicht Schlechtes bestrafen. Sie müssen für Ihren Hund verständlich sein, wenn er also mal in die gute Stube gepinkelt hat, dann bestrafen Sie ihn nicht. Sie sollten ihn an die richtige Stelle bringen und wenn er dann dort sein Geschäft gemacht hat, dann wird er gelobt und bekommt vielleicht sogar eine kleine Belohnung. Der Hund lernt: hier darf ich pinkeln, hier werde ich gestreichelt und gelooobt. Es leuchtet ihm ein, wenn ich gern an diesem Ort pinkle, dann gibt es Futter und es passieren angenehme Dinge, das merkt er sich.
Kommando "Platz"
Wenn Sie Ihren Hund gut erziehen wollen, ist eins der wichtigsten Kommandos „Platz“. Am besten man übt es mehrfach am Tag und drückt den Kleinen vorsichtig zu Boden. Wenn er dann die richtige Position eingenommen hat, wird er selbstverständlich gelobt und vielleicht bekommt er auch jetzt ein Leckerli. Er merkt schnell, dass diese Aktion ihm Lob und Futter bringt, allerdings ist darauf zu achten, dass Sie ihn aus seiner Position mit einem anderen Wort entlassen. Beispielsweise „ steh auf“ , „hoch“ oder „auf“ könnte man verwenden, er darf also erst aufstehen, wenn Sie es sagen, denn Sie müssen sich durchsetzen. Diese Übungen sind sehr wichtig, denn das Kommando kann in gefährlichen Situationen Ihre und seine Notbremse sein, deshalb bleiben Sie streng. Wenn die Übungen zu Hause klappen, dann sollte man als nächsten Schritt auf der Strasse trainieren, mit und ohne Leine und auch während des Spielens. Der Hund muss liegenbleiben, auch wenn Sie sich von ihm entfernen, sie sollten konsequent bleiben.
Mit dem Markieren erkennt der Hund, ob er sich in seinem eigenen Revier befindet, wenn er später an diese Stelle zurückkehrt. Ebenso erkennt ein anderer Hund an den markierten Stellen, dass er in ein fremdes Revier eingedrungen ist. Der Hund erkennt beim Schnuppern auch, ob der Vorgänger ein Rüde oder eine Hündin war. Meistens wird dann auch gleich das eigene Erkennungszeichen draufgesetzt.

